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Beruf:

Prokurist/in *

Ein Prokurist ist eine Person, die im Auftrag eines Unternehmens berechtigt ist, rechtliche Handlungen und Geschäfte zu tätigen.

Inhalt

Welche Aufgaben hat man als Prokurist?

Als Prokurist hat man die Aufgabe, Unternehmen bei rechtlichen Angelegenheiten zu vertreten. Dazu gehört es, im Namen des Unternehmens Verträge abzuschließen und Rechtsgeschäfte durchzuführen, wie beispielsweise Kaufverträge, Mietverträge, Schenkungen oder Aktiengeschäfte. Ebenso hat man als Prokurist die Berechtigung, Bankkonten zu eröffnen und zu verwalten. Dafür muss man Verhandlungen mit Banken durchführen, Kreditlinien vereinbaren und die Zahlungen verwalten. Als Prokurist kann man auch für die Steuerangelegenheiten eines Unternehmens zuständig sein. Dafür muss man die Steuererklärungen veranlassen, prüfen und rechtzeitig abgeben. Darüber hinaus darf man Personalentscheidungen treffen, wie beispielsweise die Einstellung, Entlassung oder Beförderung von Mitarbeitern. Eine weitere Aufgabe als Prokurist ist die Entwicklung von Geschäftsstrategien. Auch erstellt man Geschäftspläne und initiiert Geschäftsentwicklungsmaßnahmen. Je nach Unternehmen und Branche können weitere Aufgaben hinzukommen.

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Welche Skills benötigt man als Prokurist?

Um sich als Prokurist zu qualifizieren, benötigt man sehr gute Kenntnisse des Unternehmens, für das man tätig wird. Arbeitgeber erwarten zudem kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen. Neben grundlegenden EDV-Kenntnissen, sollte man über sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse verfügen. Die Soft-Skills, die man als Prokurist mitbringen sollte, sind Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsstärke, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen. Man sollte eine selbstständige Arbeitsweise besitzen, aber auch teamfähig sein.

Wie viel verdient man als Prokurist?

Als Prokurist verdient man im Schnitt 5.600€ brutto im Monat. Je nach Unternehmen variiert das Gehalt zwischen 2.000€ und 9.000€ brutto im Monat.

Wie wird man Prokurist?

Um Prokurist zu werden, muss man von einem Unternehmen eine Prokura erhalten. Dabei handelt es sich um eine formelle Erklärung des Unternehmens inklusive Eintragung in das Handelsregister. Der genaue Vorgang ist im Handelsgesetzbuch (HGB) eindeutig geregelt. Es gibt keinen klassischen Berufsweg, um Prokurist zu werden. In der Regel arbeitet man bereits bei einem Unternehmen und kennt die Firmenabläufe.

Welche Ausbildung braucht man als Prokurist?

Es gibt keinen klassischen Ausbildungsberuf, um Prokurist zu werden. Eine kaufmännische Ausbildung kann jedoch von Vorteil sein.

Was muss man studieren, um Prokurist zu werden?

Um Prokurist zu werden, muss man nicht studieren. Je nach Arbeitgeber ist jedoch ein Hochschulstudium in Betriebswirtschaftslehre oder Vergleichbares von Vorteil.

Wo arbeitet man als Prokurist?

Als Prokurist arbeitet man im Büro bei Unternehmen jeder Größe und Branche.

Welche Berufe sind ähnlich zum Prokuristen?

Zum Prokuristen ähnliche Berufe sind der Betriebsführer, der Country Manager, der Geschäftsführer, der Geschäftsinhaber, der Geschäftsleiter, der Subunternehmer oder auch das Vorstandsmitglied.

* Zur besseren Lesbarkeit wird im Folgenden die männliche Schreibvariante verwendet.

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