Konstruktionsingenieur/in *
Ein Konstruktionsingenieur ist eine Person, die sich mit der Konzeptionierung und Umsetzung von Produkten oder Produktionsanlagen unter Berücksichtigung von technischen und wirtschaftlichen Aspekten befasst.
- Welche Aufgaben hat man als Konstruktionsingenieur?
- Welche Qualifikation benötigt man als Konstruktionsingenieur?
- Wie viel verdient man als Konstruktionsingenieur?
- Wie wird man am besten Konstruktionsingenieur?
- Welche Ausbildung braucht man als Konstruktionsingenieur?
- Welche Weiterbildung zum Konstruktionsingenieur gibt es?
- Was muss man studieren, um Konstruktionsingenieur zu werden?
- Wo arbeitet man als Konstruktionsingenieur?
- Welche Berufe sind ähnlich zum Konstruktionsingenieur?
- Was sind die beliebtesten Orte für Jobs als Konstruktionsingenieur?
Welche Aufgaben hat man als Konstruktionsingenieur?
Die Aufgabe als Konstruktionsingenieur ist die Entwicklung von Produkten oder Produktionsanlagen vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung. Dazu gehört neben der Konzeption und dem Entwurf auch die Vordimensionierung und das Anfertigen von technischen Zeichnungen. Darunter fallen die Erstellung von Schaltplänen sowie Montage-, Mess- und Prüfanleitungen. Nach der Entwicklung ist der Konstruktionsingenieur für die Abnahme sowie die Begleitung der Montage und der Inbetriebnahme verantwortlich. Zudem muss der ganze Prozess technisch dokumentiert werden. Dazu zählen auch die Erstellung, Verwaltung und Überwachung von Stücklisten und Artikeldaten sowie damit einhergehend die Bestellung von benötigten Marialien. Eine weitere Aufgabe ist die Bearbeitung von (Kunden-)Anfragen, zum Beispiel an komplexer Kaltumformteile, sowie die Prüfung auf technische Machbarkeit der Anfrage. Dabei muss der Konstruktionsingenieur bei seiner Konzeptionierung nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Je nach Arbeitgeber hat der Konstruktionsingenieur die Aufgabe, alle beteiligten Lieferanten zu betreuen und zu koordinieren. Die Endabnahme kann dabei beim Zulieferer vor Ort stattfinden, sowohl im In- als auch im Ausland.
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Welche Qualifikation benötigt man als Konstruktionsingenieur?
Die 5 wichtigsten Skills, die ein Konstruktionsingenieur haben sollte, sind Englischkenntnisse und Erfahrung in CATIA V5, AutoCAD, SAP und MS Office (speziell Excel, Word, PowerPoint und Outlook). Das ergab unsere Analyse aus Stellenbeschreibungen von verschiedenen Arbeitgebern. Darüber hinaus erwarten die meisten Firmen Wissen im Bereich des Product-Lifecycle-Managements (PLM) und des Produktdatenmanagements (PDM) sowie Erfahrung im Umgang mit Siemens NX / Unigraphics, LabVIEW, Windchill und Creo Elements. Neben dem Beherrschen der deutschen und englischen Sprache können je nach Arbeitgeber auch weitere Fremdsprachenkenntnisse vorausgesetzt sein. Am häufigsten werden dabei Französischkenntnisse genannt. In einigen Anzeigen werden eine hohe Flexibilität sowie der Besitz eines Führerscheins von Vorteil bewertet.
Wie viel verdient man als Konstruktionsingenieur?
Als Konstruktionsingenieur verdient man im Schnitt 4.600€ brutto im Monat. Je nach Bundesland, Branche, Berufserfahrung und Arbeitgeber variiert das Gehalt zwischen 3.800€ und 7.000€ brutto im Monat.
Wie wird man am besten Konstruktionsingenieur?
Wenn man Konstruktionsingenieur werden will, sollte man ein technisches Studium absolvieren. Alternativ bietet sich eine Ausbildung an. Währenddessen sollte man sich vor allem Wissen im CAD-Bereich sowie Erfahrung im Umgang mit der damit verbundenen, gängigen Software aneignen.
Welche Ausbildung braucht man als Konstruktionsingenieur?
Um Konstruktionsingenieur zu werden, kann man eine Ausbildung als Industriemechaniker oder auch als technischer Zeichner absolvieren. Eine Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Danach besteht die Möglichkeit auf eine Weiterbildung zum Techniker. Viele Firmen erwarten jedoch einen Hochschulabschluss.
Welche Weiterbildung zum Konstruktionsingenieur gibt es?
Wenn man bereits eine technische Ausbildung abgeschlossen hat, bietet sich eine Weiterbildung zum (staatlich geprüften) Techniker an. Dieser wird von manchen Firmen als Qualifikation zum Konstruktionsingenieur anerkannt. Die Dauer dieser Weiterbildung ist abhängig davon, ob die Weiterbildung in Teil- oder Vollzeit, als Präsenzunterricht oder im Fernlehrgang absolviert wird. Je nach dem variiert die Dauer der Weiterbildung daher zwischen 2 und 4 Jahren.
Was muss man studieren, um Konstruktionsingenieur zu werden?
Um Konstruktionsingenieur zu werden, bieten sich verschiedene technische Studiengänge an. Am häufigsten wird ein Studium in Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik oder Luft- und Raumfahrttechnik vorausgesetzt. Ebenfalls möglich ist ein Studium im Bereich Kunststofftechnik, Automatisierungstechnik, Verfahrenstechnik oder vergleichbares. Das Studium dauert für gewöhnlich 5 Jahre, bestehend aus 3 Jahren Bachelor- und 2 Jahren Masterstudium. Diese Zeitangabe hängt jedoch vom gewählten Studiengang als auch von der jeweiligen Hochschule ab.
Wo arbeitet man als Konstruktionsingenieur?
Als Konstruktionsingenieur arbeitet man im Büro, im Labor und in Produktionshallen.
Welche Berufe sind ähnlich zum Konstruktionsingenieur?
Die Berufsbezeichnung Konstruktionsingenieur wird oft analog verwendet zu den Begriffen CAD-Konstrukteur, Konstruktionsplaner, Konstruktionstechniker, Anlagenkonstrukteur, Berechnungsingenieur, Betriebsingenieur, Entwicklungsingenieur oder auch Konstrukteur mit Nennung eines entsprechenden Schwerpunktes.
* Zur besseren Lesbarkeit wird im Folgenden die männliche Schreibvariante verwendet.