Hebamme / Entbindungspfleger *
Eine Hebamme / ein Entbindungspfleger ist eine Person, die Schwangere während der Schwangerschaft betreut und bei der Geburt assistiert. Der Beruf Hebamme bzw. Entbindungspfleger gehört zu den systemrelevanten Berufen.
- Welche Aufgaben hat man als Hebamme?
- Welche Skills benötigt man als Hebamme?
- Wie viel verdient man als Hebamme?
- Welche Ausbildung braucht man als Hebamme?
- Was muss man studieren, um Hebamme zu werden?
- Wo arbeitet man als Hebamme?
- Welche Berufe sind ähnlich zur Hebamme?
- Was sind die beliebtesten Orte für Jobs als Hebamme?
Welche Aufgaben hat man als Hebamme?
Als Hebamme hat man die Aufgabe, Schwangere vor und nach der Geburt zu betreuen und zu beraten sowie bei der Geburt zu helfen. Dazu gehört neben der individuellen Schwangerschaftsberatung auch die Beratung im Bereich des Stillmanagements. Als Hebamme ist man nicht nur Ansprechpartner für die Schwangeren und Angehörige, sondern steht auch in engem Kontakt mit Ärzten, insbesondere bei Risikoschwangerschaften. Die Aufgabe als Hebamme ist die Überwachung der (Risiko-) Schwangerschaft bis zur Geburt sowie die Überwachung der Geburtseinleitung und des Geburtsablaufs. Darüber hinaus leistet man als Hebamme bei der Geburt beistand und betreut und assistiert nicht nur bei ärztlichen Geburtsmaßnahmen von natürlichen und Spontangeburten, sondern assistiert auch bei operativen Entbindungen. Nach der Geburt überwacht man den Zustand der Mutter und des Neugeborenen. Des Weiteren muss man als Hebamme die Vitalzeichen und -funktionen des Neugeborenen beurteilen und im Bedarfsfall sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen. Alle durchgeführten Maßnahmen müssen dabei sorgfältig dokumentiert werden. Eine weitere Aufgabe als Hebamme ist auch die Planung und Durchführung von Kursen, wie z. B. von einem Geburtsvorbereitungskurs, ein Kurs zur Schwangerengymnastik oder zum Schwangerenschwimmen, und ähnliche Kurse.
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Welche Skills benötigt man als Hebamme?
Um sich als Hebamme zu qualifizieren, benötigt man einen entsprechenden Abschluss im Bereich der Hebammenkunde. Unsere Analyse aus Stellenbeschreibungen für den Beruf Hebamme ergab, dass oftmals grundlegende EDV-Kenntnisse vorausgesetzt werden. Neben der Sprache Deutsch können je nach Arbeitgeber Fremdsprachenkenntnisse wünschenswert sein, wie Englisch und Französisch. Einige Arbeitgeber erwarten auch einen Führerschein. Die Soft-Skills, die man als Hebamme haben sollte, sind Flexibilität, Zuverlässigkeit und Einfühlungsvermögen. Darüber hinaus sollte man als Hebamme zu Wochenend- und Nachtdiensten bereit sein.
Wie viel verdient man als Hebamme?
Als Hebamme verdient man im Schnitt 3.700€ brutto im Monat. Je nach Bundesland und Berufserfahrung variiert das Gehalt zwischen 3.000€ und 4.200€ brutto im Monat.
Welche Ausbildung braucht man als Hebamme?
Um Hebamme zu werden, benötigt man mindestens eine abgeschlossene Ausbildung zur Hebamme bzw. zum Entbindungspfleger. Der Ausbildungsberuf wird nach einer Reform (Jan. 2020) durch ein Studium ersetzt.
Was muss man studieren, um Hebamme zu werden?
Um Hebamme zu werden, benötigt man ein abgeschlossenes Studium in Hebammenwissenschaft bzw. Hebammenkunde. Die Studiendauer beträgt in der Regel 5 Jahre. Die exakte Dauer hängt auch davon ab, ob das Studium in Voll- oder Teilzeit absolviert wird. Je nach Arbeitgeber kann bei einer Stelle in führender Position alternativ auch ein Studienabschluss im Pflegemanagement gewünscht sein.
Wo arbeitet man als Hebamme?
Als Hebamme arbeitet man in Krankenhäusern, Geburtszentren und -praxen. Man kann als Hebamme festangestellt oder freiberuflich tätig sein.
Welche Berufe sind ähnlich zur Hebamme?
Die Berufsbezeichnung Hebamme ist gleichbedeutend mit der Bezeichnung Entbindungspfleger. Häufig finden sich auch die Bezeichnungen Geburtshelfer, Beleghebamme oder Kreißsaalhebamme. Ähnliche Berufe sind der Geburtsvorbereiter, Stillberater, Laktationsberater oder der Wochenbettpfleger.
* Zur besseren Lesbarkeit wird im Folgenden die weibliche Schreibvariante verwendet.