Bankkaufmann / Bankkauffrau *
Ein Bankkaufmann ist eine Person, die sich um die finanziellen Angelegenheiten von Kunden kümmert.
- Welche Aufgaben hat man als Bankkaufmann?
- Welche Skills benötigt man als Bankkaufmann?
- Wie viel verdient man als Bankkaufmann?
- Welche Ausbildung braucht man als Bankkaufmann?
- Was muss man studieren, um Bankkaufmann zu werden?
- Wo arbeitet man als Bankkaufmann?
- Welche Berufe sind ähnlich zum Bankkaufmann?
- Was sind die beliebtesten Orte für Jobs als Bankkaufmann?
Welche Aufgaben hat man als Bankkaufmann?
Als Bankkaufmann hat man die Aufgabe, Kunden hinsichtlich ihrer Finanzen zu beraten und sich um deren Geldgeschäfte zu kümmern. Dafür vergleicht man diverse Bankprodukte und -dienstleistungen für den Kunden, um das passende Produkt für ihn zu finden. Ebenso informiert man den Kunden zu Themen wie Online Banking und zu Veranlagungs-, Wertpapier- und Kreditgeschäften. In den Bereich der Kundenbetreuung gehören auch Schaltergeschäfte, wie beispielsweise die Abwicklung von Geldeinzahlungen und -abhebungen oder auch die Eröffnung von Giro-, Spar- und Kreditkonten. Des Weiteren erfasst man Kundendaten und Transaktionen im IT-System und wirkt in der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung mit. Als Bankkaufmann erstellt man ebenso Statistiken und wertet diese aus.
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Welche Skills benötigt man als Bankkaufmann?
Um sich als Bankkaufmann zu qualifizieren, sollte man neben einer entsprechenden Berufsausbildung oder eines Studiums auch gute EDV-Kenntnisse besitzen. Unsere Analyse aus Stellenbeschreibungen für den Beruf Bankkaufmann ergab, dass sich Arbeitgeber bei Bewerbern Erfahrung im Umgang mit MS Office (speziell Word und Excel), SAP, DATEV und Lotus Notes wünschen. Des Weiteren gelten gute Deutsch- und Englischkenntnisse als Grundvoraussetzung. Von einem Bankkaufmann erwartet wird oft Wissen im Bereich der Fraud Prevention und Detection sowie Wissen um die Rechtsgrundlagen aus dem Handelsgesetzbuch (HGB). Je nach Stelle kann auch ein Führerschein erwartet werden. Als Bankkaufmann sollte man zahlenaffin sein und analytisch vorgehen können. Die Soft-Skills, die von einem Bankkaufmann vorausgesetzt werden, sind Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein, Verhandlungsgeschick, Entscheidungsfähigkeit und Kommunikationsstärke. Ebenfalls als besonders wichtig erachtete Soft-Skills genannt werden unternehmerisches Denken, Eigeninitiative und Lernbereitschaft sowie eine selbstständige Arbeitsweise und einen gewissen Grad an Belastbarkeit. Daneben sind eine kunden- und serviceorientierte Arbeitsweise gefragt.
Wie viel verdient man als Bankkaufmann?
Als Bankkaufmann verdient man im Schnitt 3.500€ brutto im Monat. Je nach Bundesland, Arbeitgeber und Berufserfahrung variiert das Gehalt zwischen 2.800€ und 4.800€ brutto im Monat.
Welche Ausbildung braucht man als Bankkaufmann?
Um Bankkaufmann zu werden, muss man eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolvieren. Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 3 Jahre. Je nach Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich. Als Ausbildungsvoraussetzung wird mindestens einen Realschulabschluss erwartet. Einige Arbeitgeber setzen auch das Abitur voraus. Alternativ besteht auch die Möglichkeit eines Studiums im Bereich Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Finanzen.
Was muss man studieren, um Bankkaufmann zu werden?
Man muss nicht studieren, um als Bankkaufmann tätig zu werden, stattdessen benötigt man eine entsprechende Ausbildung. Wenn man studieren möchte, empfiehlt sich ein betriebswirtschaftlich orientiertes Studium. Die Dauer eines BWL-Studiums beträgt in der Regel 5 Jahre, bestehend aus 3 Jahren Bachelor- und 2 Jahren Masterstudium.
Wo arbeitet man als Bankkaufmann?
Als Bankkaufmann arbeitet man in Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten. Dabei handelt es sich um Banken oder auch Consulting Unternehmen, bei denen man als Finanzberater tätig werden kann. Außerdem können Bankkaufleute an der Börse oder im Wertpapierhandel tätig sein.
Welche Berufe sind ähnlich zum Bankkaufmann?
Dem Beruf Bankkaufmann ähnliche Berufe sind zum Beispiel der Versicherungskaufmann, der Immobilienkaufmann, der Finanzberater oder der Fachberater für Finanzdienstleitungen sowie der Betriebswirt für Finanzen und Investment.
* Zur besseren Lesbarkeit wird im Folgenden die männliche Schreibvariante verwendet.