Mehrere Polizeibeamte (m/w/d) für die Funktion als Hubschrauberpilot/Hubschrauberpilotin (Kennziffer: 3/PHuSt/2026)
- Stellenangebotsart
- Im Beruf
- Arbeitgeber/Dienstherr
- Land Rheinland-Pfalz
- Einsatzdienststelle
- Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
- Arbeitsort
- Winningen
- Beginn der Tätigkeit
- Zum nächstmöglichen Zeitpunkt
- Offene Stellen
- 4
- Arbeitszeit
- 40 Stunden
Stellenbeschreibung
Das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) ist „DER“ Dienstleister der Polizei Rheinland-Pfalz. Fachlichkeiten und Zuständigkeit der sieben Abteilungen des PP ELT umfassen die spezifische Einsatzunterstützung auf Landes- und Bundesebene (Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten) sowie die Einsatzkompetenz auf den schiffbaren Wasserstraßen des Landes (Wasserschutzpolizei).
Die Aufgabenwahrnehmung in den Bereichen Beschaffung, Technik und Gesundheitsmanagement erfolgt in landesweiter Zuständigkeit für alle Polizeibehörden sowie für weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen die Verwaltung des Personals und des Haushalts sowie der Liegenschaften des Präsidiums.
Standorte des Präsidiums befinden sich im gesamten Bundesland. Liegenschaften in Mainz, Enkenbach-Alsenborn, Koblenz und Wittlich-Wengerohr werden ergänzt um insgesamt sieben Wasserschutzpolizeistationen und Außenstellen sowie um den Standort der Polizeihubschrauberstaffel in Winningen. Aufnahme des Wirkbetriebs des PP ELT ist 2017; die Zahl der Beschäftigten beläuft sich auf rund 1.950 Personen.
- Funktion als Hubschrauberpilot/ Hubschrauberpilotin (Ausbildungsbeginn 4. Quartal /2027)
- Funktion als Hubschrauberpilot/ Hubschrauberpilotin (Ausbildungsbeginn 4. Quartal /2028)
Zu den Aufgaben gehört vorrangig die Teilnahme am Flugdienst der Polizeihubschrauberstaffel als Hubschrauberpilot / Hubschrauberpilotin zur verantwortlichen Führung des Hubschraubers, als Co-Pilot / Co-Pilotin zur verantwortlichen taktischen Einsatzführung sowie u. U. als Missions-Operator / Missions-Operatorin (z. B. Bedienung der Rettungswinde oder des Feuerlöschbehälters von der Kabine aus bzw. auf den Kufen stehend).
Die Reihenfolge der Entsendung zum Lehrgang ergibt sich grundsätzlich aus dem Gesamtergebnis des Eignungs- und Auswahlverfahrens. Dieses setzt sich zusammen aus den Kriterien Eignung, Befähigung und Leistung.
- gesundheitlich für den Flugdienst der PHuSt RP geeignet sein. Die gesundheitliche Eignung ist durch ein Medical der Klasse 1 nachzuweisen. Die gesundheitliche Eignung liegt insbesondere dann nicht vor, wenn im Rahmen der im Auftrag der PHuSt für das jeweilige EAV durchgeführten Untersuchung Gesundheitszustände festgestellt werden, die zu einer solchen Einschränkung des Medicals führen, die im Anhang dieser Ausschreibung als nicht zulässig aufgeführt werden (Quelle: Verordnung (EU) Nr 1178/2011, Anlage IV Teil MED, MED.B.001 i.V.m. Annex I zu ED Decision 2019/002/R, AMC2 MED.B.001 Limitations to medical certificates). Eine Untersuchung i.R. dieses EAV ist für alle Bewerber/Bewerberinnen notwendig, unabhängig davon, ob bereits ein Medical vorliegt oder nicht.
- Träger/Trägerinnen von Sehhilfen wie Brille und Kontaktlinsen können bei optimaler Korrektur bis maximal plus 5/minus 6 Dioptrien, Astigmatismus bis 2 Dioptrien und Anisometrie bis 2 Dioptrien medizinisch tauglich sein (Quelle: Verordnung (EU) No 1178/2011, Anlage IV Teil MED, MED.B.070 i.V.m. Annex I zu ED Decision 2019/002/R, AMC1 MED.B.070 Visual system).
- keine Vorgaben hinsichtlich der Körpergröße erfüllen. Bei Bewerbern/Bewerberinnen, die kleiner als 166 cm oder größer als 189 cm sind, ist eine positive Sitz- und Griffprobe im Polizeihubschrauber Voraussetzung zur weiteren Verfahrensteilnahme. Diese findet auf Einladung bei der PHuSt statt.
- ein ausgeprägtes technisches Verständnis haben
- gute Kenntnisse in der englischen Sprache, sowie in den Fächern Mathematik und Physik nachweisen können
- eine mindestens einjährige Verwendung im operativen Polizeidienst vorweisen (Stichtag ist der 1. Dezember 2026)
- sich ständig fachlich fortzubilden
- neben dem Flugdienst regelmäßig administrative Aufgaben zu erfüllen
- Wechselschichtdienst zu verrichten
- im erforderlichen Umfang Mehrarbeit (auch an den Wochenenden/Feiertagen) zu verrichten
- zu einer langfristigen Verwendung beim fliegenden Personal der Polizeihubschrauberstaffel
Als herausragende Eigenschaften werden eine sehr gute Auffassungsgabe, ein sehr gutes Urteilsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und –bereitschaft, ein hohes Maß an physischer und psychischer Belastbarkeit, Entschlusskraft, Flexibilität sowie Organisations-, Kooperations- und Teamfähigkeit erwartet.
- eintägige Eignungsdiagnostik (sog. Berufsgrunduntersuchung) durch das Deutsche Zentrum für Luft– und Raumfahrt (DLR) in Hamburg
- eintägiges Auswahlverfahren durch die Polizeihubschrauberstaffel zur Feststellung der persönlichen Eignung und Teamfähigkeit
- Flugmedizinische Tauglichkeitsuntersuchung
- Teilnahme am zweitägigen Assessment-Center (sog. Hauptuntersuchung) beim DLR in Hamburg mit dem Schwerpunkt der Überprüfung der persönlichen und sozialen Kompetenz
Die Ergebnisse aus dem Auswahlverfahren sind nur für das aktuelle Auswahlverfahren gültig. Bei einer zukünftigen neuen Stellenausschreibung ist die erneute Teilnahme am gesamten Eignungs- und Auswahlverfahren erforderlich. Insgesamt darf das EAV der PHuSt RP nur zwei Mal angetreten werden. Das EAV gilt mit Teilnahme an der sog. Berufsgrunduntersuchung als angetreten.
Nach bestandenem Auswahlverfahren wird, vorbehaltlich der Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel durch das Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr, eine ca. zweijährige Ausbildung an der Luftfahrerschule für den Polizeidienst in Sankt Augustin durchgeführt.
ppelt.pv3.bewerbungen@polizei.rlp.de
- Bewerberdatenblatt der BPol Fliegergruppe, soweit für die Landespolizei zutreffend (liegt der Ausschreibung bei)
- allgemeine Bewerbungsunterlagen nach eigener Beurteilung (z. B. Lizenzen, Zeugnisse, Lehrgangsnachweise, o. ä.)
- ein Führungszeugnis für behördliche Zwecke (als Adresse für die Ergebnismitteilung ist die o.g. Anschrift des PP ELT in Enkenbach-Alsenborn anzugeben)
- ein Auszug aus dem Fahreignungsregister (FAER)
- ein aktueller Nachweis (maximal 6 Monate vor Abgabefrist erbracht) eines Sportübungsleiters/einer Sportübungsleiterin der Polizei RLP über die absolvierte Mindestanforderung „12-Minuten-Lauf“ (Einstellungstest Sport im polizeilichen Bewerberauswahlverfahren Rheinland-Pfalz mit Stand 07/2023 – Frauen 2100m / Männer 2500m)
Die personalaktenführenden Dienststellen werden gebeten, die eingehenden Bewerbungen zeitnah weiterzuleiten und zu vermerken, wenn z.B. aktuell ein Disziplinarverfahren anhängig oder ein solches noch innerhalb der Verwertungsfrist Bestandteil der Personalakte ist. Die Personalakten selbst werden nur in Ausnahmefällen angefordert.
- Herr Daniel Wiegand, Tel.: 02606 9204-201
- Herr Marc Eschenauer, Tel.: 02606 9204-230
- Herr Philipp Mosen, Tel.: 02606 9204-213
- Frau Kristina Heß Tel.: 06303 801-340
Bei den ausgeschriebenen Stellen handelt es sich jeweils um eine sogenannte „sicherheitsempfindliche Tätigkeit“. Demnach ist die endgültige Übertragung dieser Stellen abhängig von der erfolgreich und erkenntnisfrei abgeschlossenen Sicherheitsüberprüfung nach dem Landessicherheitsüberprüfungsgesetz.
Unser Angebot
Die zu besetzenden Stellen umfassen eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden und sind für Teilzeitkräfte geeignet. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann. Die externe Ausbildung ist nur in Vollzeit möglich.
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung (diese darf aber nicht der gesundheitlichen Eignung widersprechen) oder der sexuellen Identität.
Bildungsabschluss
Anforderungen
Die Reihenfolge der Entsendung zum Lehrgang ergibt sich grundsätzlich aus dem Gesamtergebnis des Eignungs- und Auswahlverfahrens. Dieses setzt sich zusammen aus den Kriterien Eignung, Befähigung und Leistung.
- gesundheitlich für den Flugdienst der PHuSt RP geeignet sein. Die gesundheitliche Eignung ist durch ein Medical der Klasse 1 nachzuweisen. Die gesundheitliche Eignung liegt insbesondere dann nicht vor, wenn im Rahmen der im Auftrag der PHuSt für das jeweilige EAV durchgeführten Untersuchung Gesundheitszustände festgestellt werden, die zu einer solchen Einschränkung des Medicals führen, die im Anhang dieser Ausschreibung als nicht zulässig aufgeführt werden (Quelle: Verordnung (EU) Nr 1178/2011, Anlage IV Teil MED, MED.B.001 i.V.m. Annex I zu ED Decision 2019/002/R, AMC2 MED.B.001 Limitations to medical certificates). Eine Untersuchung i.R. dieses EAV ist für alle Bewerber/Bewerberinnen notwendig, unabhängig davon, ob bereits ein Medical vorliegt oder nicht.
- Träger/Trägerinnen von Sehhilfen wie Brille und Kontaktlinsen können bei optimaler Korrektur bis maximal plus 5/minus 6 Dioptrien, Astigmatismus bis 2 Dioptrien und Anisometrie bis 2 Dioptrien medizinisch tauglich sein (Quelle: Verordnung (EU) No 1178/2011, Anlage IV Teil MED, MED.B.070 i.V.m. Annex I zu ED Decision 2019/002/R, AMC1 MED.B.070 Visual system).
- keine Vorgaben hinsichtlich der Körpergröße erfüllen. Bei Bewerbern/Bewerberinnen, die kleiner als 166 cm oder größer als 189 cm sind, ist eine positive Sitz- und Griffprobe im Polizeihubschrauber Voraussetzung zur weiteren Verfahrensteilnahme. Diese findet auf Einladung bei der PHuSt statt.
- ein ausgeprägtes technisches Verständnis haben
- gute Kenntnisse in der englischen Sprache, sowie in den Fächern Mathematik und Physik nachweisen können
- eine mindestens einjährige Verwendung im operativen Polizeidienst vorweisen (Stichtag ist der 1. Dezember 2026)
- sich ständig fachlich fortzubilden
- neben dem Flugdienst regelmäßig administrative Aufgaben zu erfüllen
- Wechselschichtdienst zu verrichten
- im erforderlichen Umfang Mehrarbeit (auch an den Wochenenden/Feiertagen) zu verrichten
- zu einer langfristigen Verwendung beim fliegenden Personal der Polizeihubschrauberstaffel
Als herausragende Eigenschaften werden eine sehr gute Auffassungsgabe, ein sehr gutes Urteilsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und –bereitschaft, ein hohes Maß an physischer und psychischer Belastbarkeit, Entschlusskraft, Flexibilität sowie Organisations-, Kooperations- und Teamfähigkeit erwartet.
Bewerbungsadresse
Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
Dekan-Laist-Str. 7
55129 Mainz
- E-Mailadresse für Anfragen
- ppelt.pv3.bewerbungen@polizei.rlp.de
- Zusätzliche Bewerbungsarten
- E-Mail,Brief
- Internetadresse des Arbeitgebers
- https://www.polizei.rlp.de/
- Ende der Bewerbungsfrist
- 13.11.2026
