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Anlagenwart / Anlagenwartin *

Ein Anlagenwart ist eine Person, die sich um die reibungslose Funktion von Maschinen und Anlagen kümmert und dafür Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten durchführt. Als alternative Berufsbezeichnung wird häufig Maschinen- und Anlagenführer verwendet.

Inhalt

Welche Aufgaben hat man als Anlagenwart?

Als Anlagenwart hat man die Aufgabe, sich um die Instandhaltung von Anlagen und Maschinen zu kümmern, diese zu überprüfen und bei Bedarf zu reparieren. Dafür verfolgt man den Produktionsablauf und führt Sichtprüfungen und Qualitätsbewertungen durch. Erkennt man eine Qualitätsabweichung, muss man entsprechende Wartungs- und Reparaturarbeiten vornehmen. Eine weitere Aufgabe als Anlagenwart ist die Abarbeitung eingehender Störfallmeldungen nach der Handlungsvorschrift. Alle Messungen, Störfälle sowie durchgeführte Wartungs- und Reparaturarbeiten muss man erfassen und dokumentieren. Um die Anlagenstörungen zu minimieren, konzeptioniert man vorbeugende Maßnahmen und setzt diese um. Daneben gehört die Überwachung und Beprobung der Materialanlieferung zu den weiteren Tätigkeiten als Anlagenwart.

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Welche Skills benötigt man als Anlagenwart?

Um sich als Anlagenwart zu qualifizieren, benötigt man eine abgeschlossene technische Berufsausbildung. Darüber hinaus werden grundlegende EDV-Kenntnisse erwartet. Je nach Arbeitgeber können spezifische Anlagenkenntnisse vorausgesetzt sein, z. B. im Bereich der Abfallwirtschaft, sowie je nach Stelle auch der Besitz eines Staplerführerscheins. Unsere Analyse aus Stellenbeschreibungen von verschiedenen Arbeitgebern für den Beruf Anlagenwart ergab, dass Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit als Soft-Skills vorausgesetzt werden. Des Weiteren sollte die Bereitschaft zur Schicht- und Wochenendarbeit vorhanden sein.

Wie viel verdient man als Anlagenwart?

Als Anlagenwart verdient man im Schnitt 2.900€ brutto im Monat. Je nach Bundesland und Arbeitgeber kann der Verdienst 2.300€ und 3.400€ brutto im Monat betragen.

Welche Ausbildung braucht man als Anlagenwart?

Um Anlagenwart zu werden, muss man eine Berufsausbildung zum Elektroniker, zum Mechatroniker oder eine vergleichbare Lehre absolvieren. Die Dauer dieser Ausbildungsberufe beträgt in der Regel 3,5 Jahre.

Was muss man studieren, um Anlagenwart zu werden?

Man muss nicht studieren, um Anlagenwart zu werden.

Wo arbeitet man als Anlagenwart?

Als Anlagenwart arbeitet man in der Industrie. Hier kann man beispielsweise in der Metall-, Kunststoff- oder der Textilindustrie, oder auch in der Lebensmittelindustrie tätig sein.

Welche Berufe sind ähnlich zum Anlagenwart?

Die Berufsbezeichnung Anlagenwart wird häufig analog verwendet zur Bezeichnung Maschinen- und Anlagenführer. Zur gleichen Kategorie gehören unter anderem die Berufe Bandführer, Heizwart, Kompressorführer, Maschinenbediener, Mischanlagenwart, Roboterführer, Trockenmaschinist, Wartenführer.

* Zur besseren Lesbarkeit wird im Folgenden die männliche Schreibvariante verwendet.

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